Ja…mein Lieblingsbuch.
Ich sehe schon, die die mich kennen erwarten jetzt Herr der Ringe.
Aber nein..das ist es nicht. Dafür finde ich den Auenlandteil zu langwierig.
Der Autor bleibt es dennoch:

J.R.R. Tolkien – Die Kinder Hurins

Dieses Buch hat alles. Tolkiens Liebe für die kleinen feinen Dinge, vermischt mit der großen Mythologie Mittelerdes, eine Essenz an bitterer Traurigkeit und ein wunderschönes Ende.
Kein Ende wie man es erwartet. Kein Happy End in dem Sinne. Aber wenn man in dieses Buch eintaucht, diese Tiefe emotional mit empfindet..dann ist dieses Ende wundervoll.

Worum geht es?
Um Menschen. Ja nicht um Elben oder Zwerge.
Der Hauptcharakter ist Turin, dessen Leben man sozusagen als third person Beobachter verfolgt. Die Verflechtungen miterlebt. Seine „Schlachten“, seine schönen Tage und sein Schicksal.
Er hat noch einen Vater, der von Morgoth, dem Oberbösen Mittelerdes (Sauron ist nur dessen rechte Hand) festgehalten wird, eine Mutter die langsam aber sicher verrückt wird und eine kleine Schwester.
Auf die Schwester trifft er im Laufe des Buches auch wieder, allerdings ohne zu wissen, dass sie es ist.
Ebenso lebt er unter Elben und man erfährt mehr über die.
Ein riesiger, fetter Lindwurmähnlicher Drache kommt auch vor.

Allerdings muss ich sagen, dass wo ich grade Game of Thrones lese, es durchaus sein kann, dass sich das nochmal ändert und ich ein Buch der Song of Ice and Fire Reihe hier hineinsetzen werde.

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