Wer hat nicht von der Brüderle-Geschichte gehört oder von der SPON-Reporterin und ihren Erfahrungen mit den Piraten.
Inzwischen existiert bei Twitter das Tag #Aufschrei und eine Website zu diesem Thema, bei dem frauen ihre „Sexismuserfahrungen“ posten können.
Doch was fällt auf?

Frauen können heutzutage anscheinend überhaupt nicht mehr zwischen Machogehabe/sexuellen Anmachen und wirklichem Sexismus unterscheiden.
Da werden Blicke in den Ausschnitt, Komplimente (so plump sie sein mögen) zusammengewürfelt mit Opfern von sexuellen Handgreiflichkeiten.
Was ich bisher eigentlich gar nicht gelesen habe waren Beispiele wirklichen Sexismus.
Wo sind die Frauen die einen Beruf nicht bekommen haben, weil sie nur aufgrund ihres Geschlechts für unqualifiziert gehalten werden?
Was ist denn Sexismus? Sexismus ist, wenn in Dubai eine Frau nicht ohne die Erlaubnis ihres Mannes/Vaters/Bruders ausreisen darf, wenn in Saudi-Arabien keine(!) Frau Autofahren darf, wenn in einigen Ländern dieser Welt Frauen immernoch kein Wahlrecht haben, keine freie Berufswahl, wenn ihre Männer/Väter/Brüder für alle Handlungen um Erlaubnis gefragt werden müssen. Sexismus ist nicht „sie haben ein gut ausgefüllts Dekollete“. Sexismus ist schlimm. Sexismus muss bekämpft werden. Aber Balzverhalten ist kein Sexismus.

Bitte liebe Frauen tut euch selbst einen gefallen und lasst eure Äußerungen rund um Machogehabe und blöde Sprüche seitens der Männer einfach weg. Dadurch gehen nämlich die Frauen unter die Sexismus im Alltag erfahren und die ganze Diskussion um dieses Thema wird lächerlich.
Ein sehr guter Artikel, der meine Meinung sehr gut widerspiegelt findet sich hier:
http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/5805-bruederle-debatte-und-sexismus

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