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Während ich immer mal abends im Bett The Song of Ice and Fire lese, brauche ich ab und zu deutsche Bücher.

Diesmal habe ich mir Jules Verne – Reise um die Erde in achtzig Tagen ausgesucht.

Inhaltlich sollte alles klar sein. Der feine Gentleman Phileas Fogg wettet mit Kollegen aus dem Club, dass er in 80 Tagen um die Welt reisen kann. Er nimmt seinen Diener Passepartout mit und lernt auf der Reise noch ein paar andere Leute kennen, rettet eine Dame, die er am Ende ehelicht, hinzu kommt die Jagd des Polizisten Fix nach dem einem Dieb. Leider sieht er in Mr Fogg den Dieb und reist der illustren Truppe hinterher.

Ich muss sagen, dass am Anfang der Sprachstil etwas holprig ist, da es natürlich ein recht altes Buch ist und entsprechend einen anderen Wortschatz benutzt, als man heute verwendet.
Die Geschichte selbst hingegen ist sehr spannend und hat immer wieder interessante Irrungen und Wirrungen.

Wer also mal Lust hat ein kurzes, spannendes Buch zu lesen, kann sich ruhig diesen alten Klassiker vornehmen und sollte sich nicht abschrecken lassen!

Es gibt jedoch auch Mankos:
Die Rolle der Aouda beschränkt sich darauf Mr Fogg anzuhimmeln und sich i ihn zu verlieben. Sie ist gebildet und spielt gut Whist, sonst erfährt man von ihrem Charakter nicht unbedingt viel. Die letzten 2-3 Sätze kann man sich auch sparen in denen es ungefähr heißt, dass sich die Reise um die Welt gelohnt hat, weil er ja Aouda gefunden hat. Für was wenn nicht die Liebe lohnt sich eine Reise überhaupt…ja ähm …genau.

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