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Nachdem ich eine gefühlte Ewigkeit für ein amerikanisches Idyll gebraucht habe, hatte ich Lust auf kurzweilige Action. Und siehe da..ich hatte noch zwei Bücher von Matthew Reilly im Regal. Also nahm ich mir Band 4 der Scarecrowreihe vor. Kurzweilig war es. Vor allem schon deswegen, weil dieses Buch nur um die 100 Seiten umfasst und nicht wie die Vorgänger 500-600.

Willkommen in der Hölle

Hell Island ist eine Insel, die auf keiner Karte zu finden ist. Eine Insel, auf der geheime Experimente stattfanden, die auf grauenvolle Weise außer Kontrolle geraten zu sein scheinen. Der Kontakt zu den Wissenschaftlern ist abgerissen. Captain Shane Schofield und sein eingeschworenes Team landen auf Hell Island. Ihr Auftrag: Herausfinden, was passiert ist. Doch selbst die erfahrensten Kämpfer unter ihnen machen sich keine Vorstellung, was sie erwartet. Denn die Insel trägt ihren Namen zurecht…

Wir erinnern uns:
Im letzten band wurde er um die halbe Welt gejagdt und ein millionenschwerer Irrer hat Scarecrows Freundin umgebracht.
Diese Situation führte dazu, dass Scarecrow ein paar Monate nicht im Dienst war und in Behandlung. Nun ist er zurück und will sich wieder dem Feind stellen. An seiner Seite ist mit Mother nur eine uns bekannte Person. Der Rest des Teams wurde aus anderen teams zusammengetragen. Und da ist auch schon der größte Knackpunkt in diesem Buch. Es ist eben kein eingeschworenes Team.

Das erkennt man spätestens an der Tatsache, dass Scarecrow die Funkkommunikation mit den anderen Teams verbietet. Spätestens nachdem er und Mother entdeckt haben dass man aufgrund der Funksignale geortet werden kann vom Gegner. Hier hat Scarecrow nur einen Fehler begangen. Er hat es nicht allen gesagt und da ein Kamerad dachte, dass Scarecrow kein Kommando gegeben werden sollte, aufgrund seiner psychischen Belastung passiert, was passieren musste.

Sanchez war der Letzte, er sollte den Rückzug decken. Er sah Schofield verschwinden, zpg hastig sein Funkgerät aus der Tasche, wählte die interne Frequenz des Airbone-Teams und meldete sich. Dann folgte er eilig den anderen

Ja super Sanchez…tolle Idee nicht auf den Chefzu hören, wenn er mehfach betont keinen Kontakt aufzunehmen. Natürlich wurden sie danach entdeckt. Es folgen actiongeladene Sequenzen, wie man es von dieser Buchreihe gewohnt ist. Hier tobt sich Reilly auch wieder in Sphären aus, die er sehr gut kann: an einem begrenzten Ort. War Operation Elite etwas langatmig durch die ständigen Ortswechsel, so war Schofields Team hier wieder an einem Ort gefangen und musste sich herauskämpfen.

Was mich etwas gestört hatte war am Ende, dass Schofield einen Trick anwendete, da er mehr wusste als die Gegner. Und warum wusste er das? Weil sein Opa daran mitgebaut hatte. Der Griff in die Trickkiste hätte nicht sein müssen. Dafür wurde der andere Trick ausgelassen. Nicht einmal kam der Megahook vor. Dabei hätten sie ihn in einer Situation wirklich dringend benötigt.

Am Ende überleben Schofield und Mother und sogar einige andere diese heikle Situation und man hat ein Happy End. Schade. Ich hätte mir mehr davon gewüscht. Immerhin waren sie fast nur auf dem Flugzeugträger und noch nicht wirklich auf der Insel.

Ein Zitat muss ich noch kurz bringen:

Das Auffällige an den Springern war die Tatsache, dass sie in vier deutlich getrennten Gruppen zur Erde herabstürzten. Es handelte sich schließlich auch um vier Teams.

Neeeeein. Das hätte ich jetzt niemals gedacht! Danke für die Erläuterung…

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